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07.09.2022

»I feel«: Sonderausstellung in den Räumen der Kreisvolkshochschule thematisiert Flucht und Vertreibung von Frauen

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Julia Bieler, Gleichstellungsbeauftragte der Kreisverwaltung Altenkirchen, hat die Ausstellung organisiert. (Foto: Kreisverwaltung)

Die Integration von Menschen, die in Deutschland Zuflucht suchen, sie gelingt nicht durch politische Sonntagsreden und Absichtserklärungen. Es bedarf der persönlichen Kontakte, des offenen Austauschs – und ohne Katalysatoren geht es manchmal nicht. Der Sport kann dabei eine wichtige Rolle spielen, genauso wie Kunst und Kultur. Vor diesem Hintergrund leistet die Ausstellung „I feel“ des Museums Friedland einen wichtigen Beitrag. Sie ist nun als Gemeinschaftsaktion von Gleichstellungsstelle der Kreisverwaltung und Kreisvolkshochschule (KVHS) in den nächsten Wochen in Altenkirchen zu sehen.

Der Anstoß dazu war vom Personalratsvorsitzenden Franz-Xaver Federhen gekommen. Dieser hatte die Ausstellung in Gießen gesehen, war begeistert und brachte eine Broschüre mit nach Altenkirchen, wo er sie der Gleichstellungsbeauftragten Julia Bieler zeigte. Der Rest ging dann schnell: Das Museum Friedland war sofort bereit, „I feel“ auch in der Kreisstadt zu präsentieren.

In der Ausstellung werden die Themen Flucht und Vertreibung von Frauen auf künstlerische Art verarbeitet, wobei die Gemälde der Geflüchteten immer eine bildhafte Antwort erhalten. Der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil schreibt in einem Vorwort zur Ausstellung: „Die Gemälde vermitteln Erfahrungen von Flucht und Leid ebenso wie Hoffnung, Aufbruch und Ankommen. Frauen mit und ohne eigene Fluchterfahrung begegneten sich im Medium der Kunst und fanden eine gemeinsame Ausdrucksform jenseits der Barrieren von Sprachen, Religionen und Vorurteilen.“

Die Ausstellung wird ab Donnerstag, 8. September, um 18 Uhr in den Räumen der Kreisvolkshochschule an der Altenkirchener Rathausstraße zu sehen sein (Öffnungszeiten der KVHS: montags bis donnerstags von 8.30 Uhr bis 12 Uhr und von 14 bis 15 Uhr, freitags von 8.30 Uhr bis 12 Uhr). Zur Eröffnung wird es unter anderem einen Ausdruckstanz mit Eva-Maria Kagermann geben.

Überhaupt hat Julia Bieler dafür gesorgt, dass die Bilder nicht alleine bleiben: So hat sie Katharina Otte-Varolgil, Gestaltungslehrerin an der August-Sander-Realschule plus (FOS Gestaltung), mit ins Boot geholt. Eine ihrer Schülerinnen, Lisa Schumann, hat den Flyer zur Ausstellung gestaltet. Otte-Varolgil, bietet am Montag und Dienstag, 10. und 11. Oktober, gemeinsam mit Sama Al Jundi zur Ausstellung passende Workshops an (Anmeldung über Julia Bieler, Tel. 02681 812026). Bereits am Mittwoch, 5. Oktober, sind alle Interessierten um 19 Uhr zu einem Gesprächskreis mit Geflüchteten in den Räumen der Ausstellung eingeladen. Die Ausstellung läuft bis zum 20. Dezember. 




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