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MRE-NETZWERK-AK breit Methicillin-resistente Staphylococcus aureus (MRSA). Raster-Elektronenmikroskopie. Maßstab = 500 nm. Quelle: Muhsin Özel, Gudrun Holland, Rolf Reissbrodt (2004) Staphylococcus aureus. Raster-Elektronenmikroskopie. Maßstab = 2 µm. Norbert Bannert, Kazimierz Madela (2009).
Staphylococcus aureus. Scanning-electron microscopy. Bar = 2 µm. Norbert Bannert, Kazimierz Madela (2009). Clostridium difficile NCTC 13307 (Clostridien), Bakteriengruppe. Raster-Elektronenmikroskopie. Maßstab = 2 µm. Norbert Bannert, Kazimierz Madela (2009).
Clostridium difficile NCTC 13307 (Clostridia), cluster of bacteria. Scanning-electron microscopy. Bar

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Welche unterschiedlichen arten von MRSA gibt es?

Grundsätzlich muss zwischen koagulasenegativen Staphylokokken (normale Hautbesiedler, wie z.B. Staphylococcus epidermidis) und koagulasepositiven Staphylokokken (Staphylococcus aureus) unterschieden werden. Bei den koagulasenegativen Staphylokokken liegen zwar häufig Resistenzen gegen Methicillin vor, ihnen kommt jedoch üblicherweise nur eine untergeordnete klinische Bedeutung zu.
 
Demgegenüber zeichnet sich Staphylococcus aureus als klassischer Eitererreger durch eine Vielzahl von krankheitsauslösenden Eigenschaften (Pathogenitätsfaktoren) aus. Methicillin-resistente Staphylococcus aureus-Stämme (MRSA) machen inzwischen ca. 20% aller Staphylococcus aureus-Isolate aus. In Deutschland können dabei mehrere verschiedene MRSA-Resistenzphänotypen auftreten. Neben den Krankenhaus-assoziierten ha (= hospital acquired ) MRSA-Stämmen können in Deutschland auch sogenannte ca (= community acquired) MRSA-Stämme nachgewiesen werden, die oft einen „schmäleren“ Resistenztyp (weniger Resistenzen) aufweisen, zumeist Infektionen von Haut- und Weichteilen verursachen und unabhängig von Krankenhausaufenthalten auch in der nicht-hospitalisierten Bevölkerung auftreten. Inzwischen konnten weitere MRSA-Stämme auch in Tierbeständen, z.B. als Besiedler von Mastschweinen nachgewiesen werden, die als „la (= livestock associated) - MRSA“ bezeichnet werden. Solche Stämme scheinen im Moment nur einen geringen Anteil an allen MRSA-Isolaten beim Menschen auszumachen.

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