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21.09.2022

Win-win-Situation: Zukunftswerkstatt bringt Firmen und Studierende zusammen

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Bei der Firma AKL-tec in Alsdorf trafen sich jetzt die Studierenden mit den Projektpartnern zur Abschlussveranstaltung der Zukunftswerkstatt. (Foto: Kreisverwaltung)

Von einer Win-win-Situation zu sprechen, gehört mittlerweile fast schon zum Bereich der Phrasen, dennoch hat der Begriff nach wie vor seine Berechtigung – gerade auch mit Blick auf die Arbeit der Zukunftswerkstatt der Universität Siegen. Die bringt mit diesem Angebot unbürokratisch Studierende und Unternehmen aus der Region zusammen. Theoretische Modelle im Studium treffen so auf reale Anforderungen und Probleme der heimischen Wirtschaft – ein Gewinn und Nutzen für beide Seiten. Erstmals hatte sich zum Wintersemester 2021/22 auch die Wirtschaftsförderung Kreis Altenkirchen an dem Projekt beteiligt.

Zum Abschluss der Premiere versammelten sich am Donnerstag Vertreter der Zukunftswerkstatt mit Leiter Robert Kebbekus, der Unternehmen und die Studierenden im Testcenter der Firma AKL-tec in Alsdorf. Die Spezialisten in der Entwicklung von Systemen zur Frachtvermessung und Stammdatenerzeugung hatten das neue Angebot gerne angenommen, ebenso wie die Kollegen von Kleusberg (Wissen), AMS (Elkenroth) und ADJOKO Fensterbau (Altenkirchen). Thema des Praxisseminars war „Fachkräfte binden und finden“.

Nach einer kurzen Vorstellung des Unternehmens AKL-tec durch Geschäftsführer Rüdiger Elben betonte Landrat Dr. Peter Enders die Vorteile, die durch die Zusammenarbeit entstehen: „Die Studierenden tragen neue Perspektiven und unvoreingenommene Sichtweisen ins Unternehmen hinein.“ Die Firmen kämen so mit potenziellen Fachkräften in Kontakt, andersherum lernten die Studierenden mögliche Arbeitgeber kennen. Das Thema „Fachkräftemangel“ sei in nahezu jedem Betrieb des Kreises deutlich zu spüren, so der Landrat. Daher sei es wichtig zu erfahren, auf welche Weise junge Menschen angesprochen werden können. Denn es ist kein Geheimnis: Wer sich heute für einen Job interessiert, schaut nicht mehr in die Zeitung. Die Informationsquellen sind dabei vielschichtig. Die Social-Media-Kanäle spielen eine ebenso große Rolle wie eine gelungene Homepage. Aber auch die Mundpropaganda ist nicht zu unterschätzen, wie in dem Erfahrungsaustausch zu hören war. Eine wichtige Erkenntnis: Je mehr ein Unternehmen im Netz aktiv ist und Einblicke in sein Innenleben gewährt, desto interessanter wird es für den Nachwuchs.

Landrat Enders überreichte zum Abschluss allen Studierenden eine Teilnahmeurkunde. Und dieses Papier hat durchaus seinen Wert, wie Robert Kebbekus verdeutlichte: Sehen bei einer späteren Bewerbung die Firmen doch, dass sich da schon jemand für die Praxis vor Ort interessiert hat.

Auch zum Wintersemester 2022/23 setzt die Wirtschaftsförderung die Zusammenarbeit mit der Zukunftswerkstatt der Uni Siegen fort. Interessierte Firmen können sich noch bei Fides Lang melden (Tel. 02681-813908, E-Mail: fides.lang@kreis-ak.de).



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