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18.12.2025

Rund 350 Einbürgerungen in diesem Jahr - Landrat erinnert an Rechte und Pflichten

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Rund 30 Mitbürger mit ausländischen Wurzeln erhielten jetzt im Rahmen der letzten Einbürgerungsfeier in diesem Jahr die deutsche Staatsangehörigkeit. (Foto: Kreisverwaltung/Thorsten Stahl)

Kreis Altenkirchen. Sie sind oft schon seit Jahrzehnten tief im Kreis Altenkirchen verwurzelt, haben hier Familie und Freunde sowie einen Arbeitsplatz – und nun auch die deutsche Staatsangehörigkeit: 30 Frauen und Männer sowie Kinder wurden jetzt im Rahmen einer Feierstunde von Landrat Dr. Peter Enders offiziell eingebürgert. Im Laufe des Jahres haben sich damit rund 350 ausländische Mitbürger dazu entschieden, ihre angestammte Staatsbürgerschaft aufzugeben bzw. zu teilen.

Landrat Enders nutzte die letzte Einbürgerungsfeier des Jahres dazu, sowohl auf die Vorteile von Zuwanderung als auch die damit verbundenen Pflichten hinzuweisen. Denn wer sich zu diesem Schritt entscheide, der müsse auch die in Europa geltenden Grundwerte verinnerlichen – so der unmissverständliche Appell.
„Wenn unterschiedliche kulturelle Werte, Traditionen und Lebensformen zusammenkommen, entwickelt sich immer etwas Neues. Und das ist für uns alle bereichernd. Zu dieser gesellschaftlichen Entwicklung haben immer schon Menschen aus anderen Ländern beigetragen, auch bei uns im Landkreis“, betonte Enders. Von daher sei es wichtig und richtig, Integration und Einbürgerungen zu fördern, um den Menschen zu zeigen, dass sie hier willkommen sind. 

Zu den mit der Staatsbürgerschaft verbundenen Rechten gehörten die staatlich garantierten Grundwerte, u.a. die Gleichberechtigung zwischen Frauen und Männern, die Rechtsstaatlichkeit mit einer unabhängigen Justiz und natürlich das Wahlrecht. Damit einher geht für Enders aber auch die Verpflichtung, die Grundwerte des Humanismus anzuerkennen und zu teilen. „Wer Deutscher werden will, muss sich glaubhaft zum christlich-jüdischen Abendland bekennen. Nicht in dem Sinne, dass man seine eigene Religion aufgibt, aber im Sinn, dass man gemeinsame Werte lebt und verteidigt.“

Die Religionsfreiheit sprach Enders explizit vor dem Hintergrund eines wachsenden Antisemitismus in der Welt und auch in Deutschland an. Dass jüdisches Leben und jüdische Festtage immer wieder Ziel von Terror würden, wie gerade erst in Australien, sei unerträglich. Deshalb sage er ganz klar: „Antisemitismus ist nicht mit einem deutschen Pass zu vereinbaren!“ 





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