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13.04.2017

Initiative der Wirtschaftsförderung: Zukünftige Fachkräfte sollen in der Region bleiben

Ergebnisse der Schülerbefragung ausgewertet - „Regionales Facebook-Portal“ soll informieren

Wie kann dem drohenden Fachkräftemangel im Kreis Altenkirchen vorgebeugt werden? Die Wirtschaftsförderung des Landkreises hat im Rahmen ihrer Fachkräfteinitiative eine Befragung von 1.300 Schülerinnen und Schülern der weiterführenden Schulen des Kreises durchgeführt. Erfragt wurden unter anderem die zukünftigen Pläne der jungen Menschen und der Informationsstand zu Unternehmen und Jobs in der Region.

 

Wie möchten die Schülerinnen und Schüler ihre Zukunft im Kreis gestalten? 31 Prozent können sich gut vorstellen, später hier zu leben. Sie schätzen unteranderem die Nähe zur Natur (53,8 Prozent), die angenehme Wohnsituation (46 Prozent) und den Kontakt zur Familie (74,9 Prozent). Rund die Hälfte der 14- bis 18-Jährigen ist allerdings noch nicht sicher, ob sie später in der Region leben und arbeiten wollen. „Die Unentschlossenen möchten wir mit gezielten Maßnahmen zu Entschlossenen machen“, formuliert Tim Kraft, Leiter der Wirtschaftsförderung. Der Arbeitsmarkt in der Region bietet viele Chancen, die Jugendliche zum Teil gar nicht kennen. Denn auf dem internationalen Markt tätige Unternehmen sowie innovative Handwerksbetriebe gibt es auch in der Region. Und diese suchen junge Menschen mit Potenzial und guter Qualifikation.

In der Umfrage wurde deutlich, dass nur einzelne Firmen und damit wenige potenzielle Ausbildungsplätze bekannt sind, obwohl 56 Prozent der Jugendlichen laut eigenen Angaben gerne Neuigkeiten zu den Arbeitgebern im Kreis erfahren möchten. Damit zukünftig alle Interessierten schnell an wichtige Informationen rund um Jobs und Regionales kommen, setzt die Wirtschaftsförderung auf den Social Media Kanal Facebook. 62 Prozent der Jugendlichen nutzen Facebook nach eigenen Angaben „gerne und oft“, die meisten sind täglich online, um sich über verschiedene Themen auf dem Laufenden zu halten.

Über ein regionales Facebook-Portal sollen daher ab Ende dieses Jahres Ausbildungsplätze und Unternehmen vorgestellt werden. Damit möglichst viele Jugendliche auf das Portal zugreifen, wird das Ganze genau auf die Zielgruppe abgestimmt: kreative, abwechslungsreiche Nachrichten rund um Freizeit, Region und Arbeitsplätze. Ob eine regionale „Fanpage“ bei den jungen Menschen generell auf Interesse stößt, erfragte die Wirtschaftsförderung ebenfalls: 57 Prozent möchten diese gerne nutzen, wenn sie „informativ und auch mal lustig“ ist. Die Lesegewohnheiten der Zielgruppe bilden dann zukünftig den Maßstab für die Gestaltung der Seite. Der Kreis präsentiert sich in den geplanten Beiträgen als attraktiver Wirtschafts- und Lebensort, wobei ganzheitlich über Wohnen, Freizeit und Arbeitsmöglichkeiten informiert werden soll. Durch die interaktive Ansprache wird der „direkte Draht“ zu den Schülern und späteren Auszubildenden gestärkt. Mithilfe einer Verknüpfung zum regionalen Jobportal, Beiträgen von Unternehmen und Berichten von Azubis kann der Jobeinstig leichter gelingen. „Wir möchten mit den zukünftigen Fachkräften direkt ins Gespräch kommen und alle Maßnahmen gezielt auf ihre Interessen ausrichten“, fasst Tim Kraft zusammen.



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Plakat -Fachkräfte der Zukunft-